
Jungen Menschen eine Perspektive zu bieten und sie auf das weitere Leben vorzubereiten ist momentan besonders wichtig. Ein Baustein dabei ist die Berufs- und Studienorientierung, die an der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel gelebt wird. So kamen 24 Betriebe und drei weiterführende Schule zum Berufsinformationstag nach Oberwesel – neuer Rekord. Dabei ging es um Praktikumsplätze, konkrete Ausbildungsberufe, nötige Qualifikationen und vieles mehr. Neben den Schulpartnern BOMAG, Deutsche Bahn, Hahn Automation, Schottel und Sander Gourmet waren auch Bewa Solutions, die Polizei, das Seniorenzentrum Loreley und Rhein-Hunsrück-Wasser vertreten.
Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld Kurse ausgewählt, die ihren Interessen entsprechen. In kleinen Workshops waren dann 45 Minuten Zeit zum Informationsaustausch und zum Knüpfen von Kontakten. Dabei kamen oft auch praktische Einblicke nicht zu kurz, wie zum Beispiel bei Vertretern der Dachdecker-Innung, dem Ferienhof Hardthöhe, der Bad Kreuznacher Diakonie oder auch bei Comp Air Drucklufttechnik, die mit zahlreichen Übungsstationen bei den Schülerinnen und Schülern punkteten. „Es war ein sehr nützlicher Tag und es hat viel Spaß gemacht“, so Leon Mallmann aus der 10a.
Besonders interessiert waren die Jugendlichen an den Angeboten der Bundeswehr, der Firma Elektro Jäckel, der Kreissparkasse, der DFH, der EPG – Ehrhardt & Partner und der Kreisverwaltung. Erstmals mit an Bord waren in diesem Jahr auch die Raiffeisen Hunsrück und Bethesda Boppard. Aber nicht nur Ausbildungsbetriebe waren vor Ort. Mit der Rochus Realschule Bingen, der BBS Boppard und der Julius-Wegeler-Schule aus Koblenz kamen gleich drei weiterführende Schulen, um den Schülerinnen und Schülern eine schulische Perspektive aufzuzeigen. „Der Berufsinformationstag ist ein wichtiger Baustein bei der beruflichen Orientierung. Wir haben uns bewusst gegen eine klassische Messe entschieden, um einen persönlichen und engen Austausch mit Betrieben und weiterführenden Schulen zu schaffen. Dabei setzen wir auf kleine, dafür aber interessierte Gruppen. Mein Dank gilt den zahlreichen Teilnehmern, die viel Zeit und Engagement aufwenden, um sich unseren Schülern aus erster Hand zu präsentieren.“, so Berufswahlkoordinator Peter Krämer.