Soziales Verhalten

In unserer Schulgemeinschaft spielt das soziale Miteinander eine entscheidende Rolle

Jeder Schüler ist uns wichtig. Dies wird besonders an unserer vielfältigen pädagogischen Begleitung deutlich. Neben Schulsozialarbeitern, Streitschlichtern und FSJlern bereichern zahlreiche außerschulische Mitarbeiter und Partner das Schulleben an der Realschule plus Oberwesel. Ganz besondere Unterstützer sind unsere ausgebildeten Schulhunde, die wir in unsere tägliche pädagogische Arbeit integrieren.

Mit dem speziellen SyLT-Konzept zur Förderung des Sozialverhaltens binden wir ab der 5. Klasse  ein umfangreiches Kommunikations- und Methodentraining in den alltäglichen Unterricht mit ein.

SyLT = Systematisches Lernkompetenz Training

Grundstein für eine erfolgreiche Gewaltprävention ist eine höfliche Kommunikation untereinander.

Dabei steht nicht nur ein freundlicher Umgangston, sondern auch eine fundierte und strukturierte Kommunikationsbasis im Mittelpunkt. Angefangen bei alltäglichen Redewendungen im Klassenverband, bis hin zu erfolgreichen Präsentationen, mit SyLT unterliegt der Erwerb von Lernkompetenz nicht der unterrichtlichen und zeitlichen Beliebigkeit, sondern wird eben systematisch und kontinuierlich trainiert und erlernt.

Erprobte Methoden und Abläufe werden in den laufenden Unterricht fächerübergreifend integriert und verwendet. Speziell kommunikativ „unsichere“ Schülerinnen und Schüler haben dadurch einen festen Ordnungsrahmen und melden sich häufiger.

Sowohl allgemein methodische, als auch Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen werden durch SyLT gefördert, wodurch nicht zuletzt die Chancen in Bewerbungstraining und in Einstellungschancen signifikant erhöht werden.

Schulhunde als pädagogische Begleiter

Was ist ein Schulhund?

Ein Schulhund ist ein speziell geprüfter und ausgebildeter Hund, der in Schulklassen eingesetzt wird. Er ist ein besonders ruhiger, gut erzogener Hund, der einen hohen Stresspegel ertragen kann, ohne Zeichen von Aggression zu zeigen. Er begleitet den Lehrer im Rahmen der tiergestützten Pädagogik regelmäßig im Unterricht, um eine individuelle Förderung der Schüler zu unterstützen und ein effektiveres Arbeiten in der Klassengemeinschaft zu ermöglichen.

Ein Schulhund fördert – aber wie?

Motorischer Bereich

  • Entspannungsmöglichkeit durch Kontakt mit dem Hund
  • Schulung der Grob- und Feinmotorik

Sozial-emotionaler Bereich

  • Verbesserung des Lernklimas
  • Förderung der Klassengemeinschaft (Integration von Außenseitern)
  • Übernahme von Verantwortung
  • Lernen sozialer Kompetenzen (z. B. Regeleinhaltung)
  • Aufbau von Vertrauen und Sicherheit

Kognitiver Bereich

  • Motivationssteigerung (Schüler gehen lieber zur Schule)
  • Steigerung des Selbstwertgefühls (Reduzierung von Auffälligkeiten)
  • Angstabbau
  • Förderung der Selbstwahrnehmung
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