UNESCO-Projektschule

„think global – act local“
(global denken – lokal handeln)

Als UNESCO-Projektschule folgen wir in allen Bereichen des Schullebens dem Leitgedanken „global denken – lokal handeln!“ Menschenrechte und Friedenserziehung, Weltoffenheit und nachhaltige Entwicklung sind für uns als „Schule ohne Rassismus“ eine Selbstverständlichkeit, die sich im erzieherischen Handeln und im Unterricht wiederfindet.

Das Konzept der UNESCO-Projektschule Oberwesel

„Da Kriege in den Köpfen der Menschen entstehen, muss auch der Frieden in den Köpfen der Menschen verankert werden.“

Der Leitsatz der UNESCO-Projektschulen ist auch Grundlage für das Zusammenleben in der Realschule plus Oberwesel. Seit 2007 ist unsere Realschule nun schon UNESCO-Projektschule. Im Juli 2007 erhielten wir auch die offizielle Urkunde als anerkannte UNESCO-Projektschule. Dies beeinflusst, lenkt und leitet im hohen Maße die Bemühungen der Schulgemeinschaft, sich für folgende Themen stark zu machen: Menschenrechte, Toleranz, Demokratie, Umwelt und Nachhaltigkeit, globale Entwicklung, interkulturelles Lernen.

Die Schülerinnen und Schüler werden im Sinne dieser UNESCO Ziele im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften gefördert und gefordert,

  • unser Schulleben aktiv mitzugestalten,
  • unsere Schule bei verschiedenen Gelegenheiten zu repräsentieren,
  • Interesse an unserer Region zu haben,
  • gerne Projekte zu organisieren, durchzuführen und miterleben zu wollen,
  • Welterbestätten kennenzulernen und für deren Erhalt einzutreten,
  • neue Kontakte mit Schülerinnen und Schülern befreundeter Schulen im In- und Ausland zu knüpfen,
  • in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre sich mit den Bildungszielen der UNESCO auseinanderzusetzen und dabei auch noch Freude zu haben.
Kinderrechte Monopoly von Schülern im Unterricht erarbeitet

Kerngedanke dabei ist immer die Friedenserziehung. Wir setzen uns im Kleinen sowie im Großen für den Frieden ein. Wir bemühen uns, respektvoll miteinander umzugehen, auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist, um ein harmonisches Klima zu schaffen. Da Krieg in den Köpfen der Menschen entsteht, müssen wir den Friedensgedanken weitertragen und verankern.

Gemeinsam sind wir stark!

Deshalb arbeiten wir mit vielen Institutionen vor Ort und regionalen Gruppen zusammen. Bei konkreten Projekten oder Informationsveranstaltungen machen wir die Menschen aufmerksam auf unsere Ziele und vermitteln diese. Um UNESCO vollständig erfassen zu können, reichen Beschreibungen der Ziele und der Organisation nicht aus: UNESCO ist auch Gefühl, Gefühl von Gemeinschaft, Gefühl von Herzlichkeit, Gefühl von Heimat, Gefühl von Freude.

Sei ein Teil dieses UNESCO Gefühls – und mach mit!

UNESCO-Netzwerk

In mehr als 100 Städten verteilt über die gesamte Bundesrepublik und auch im Ausland findet man sie: die etwa 200 UNESCO-Projektschulen zwischen Flensburg und Überlingen am Bodensee, zwischen Heinsberg und Frankfurt an der Oder. Davon sind 155 anerkannte und 45 mitarbeitende Projektschulen. Weltweit sind es etwa 8800 Schulen, die im ASP-net (Associated Schools Projekt) in fast allen 191 Mitgliedstaaten der UNESCO mitarbeiten. Sie sind ganz „normale“ Schulen mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Auf dem Stundenplan stehen die Einhaltung der Menschenrechte, kulturelle und Umweltbildung und der gerechte Ausgleich zwischen arm und reich. Ob Grund- oder berufsbildende Schule, Gymnasium, staatliche Regelschule oder Privatschule – jeder Schultyp des deutschen Bildungssystems ist als UNESCO-Projektschule vertreten, sogar Kindergärten.

Die Grundsätze
Nicht jede Schule erhält die Bezeichnung „unesco-projekt-schule“. Voraussetzung hierfür ist unter anderem die Verpflichtung zur kontinuierlichen Mitarbeit im UNESCO-Schulnetz. Die Schule muss glaubhaft machen, dass sie das Ziel der UNESCO – die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit – in all ihren schulischen und außerschulischen Bereichen – aktiv unterstützt.

Fachtagung
Die jährlichen Fachtagungen der UNESCO-Projektschulen stehen jeweils unter einem Schwerpunktthema, mit dem sich die Koordinatoren, Lehrer und Schüler in Arbeitsgruppen, Workshops und künstlerischen Aktionen auseinandersetzen. Themen der vergangen Jahre waren: „Zusammenleben lernen – in kultureller Vielfalt“, „Menschenrechts- und Friedenserziehung“, „Werte – Handeln – Zukunft“, „Kultur und Identität“ oder „Nachhaltigkeit lokal und global“. 2015 richtete Rheinland-Pfalz die Fachtagung für über 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Speyer aus.

Links
Homepage des Bildungsservers des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Bildung
Deutschen UNESCO-Projektschule

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