Die Wahlpflichtfächer bilden das Herz unserer Realschule plus

Unsere Schülerinnen und Schüler können nach ihren Interessen und Begabungen zwischen der zweiten Fremdsprache Französisch und verschiedenen Wahlpflichtfächern aus dem Kernbereich und den schuleigenen Fächern wählen.

Die Wahlpflichtfächer sind vom Stundenansatz und der Bedeutung mit einem Hauptfach vergleichbar. Sie bieten den Vorteil, dass in kleinen Lerngruppen auch praktisch in verschiedenen Fachräumen, wie Technikraum, Lehrküche, Werkraum, etc. gearbeitet wird und dadurch das Lernen intensiviert und auf das Leben ausgerichtet wird.

Fremdsprache – Französisch

Französisch ist als zweite Fremdsprache Teil des Wahlpflichtangebotes. Alle Schüler, die im 6. Schuljahr Französisch als Wahlpflichtfach gewählt haben, können die zweite Fremdsprache auch in den Klassenstufen 7 – 9/10 als Wahlpflichtfach beibehalten. Voraussetzung für diese Wahlpflichtfachentscheidung sind Leistungsbereitschaft und Freude an der Fremdsprache. Eine zweite Fremdsprache erleichtert den Jugendlichen den Übergang zur gymnasialen Oberstufe, auch wenn dies nicht zwingende Voraussetzung zum Besuch des allgemeinbildenden Gymnasiums ist.

Neben dem Erwerb sprachlicher Kompetenzen im mündlichen und schriftlichen Bereich sind die Landeskunde und die französische Lebensart Teil des Unterrichts. Wie in alle Wahlpflichtfächer fließen die Unterrichtsinhalte der Unterrichtsprinzipien Berufsorientierung, Informatische Bildung und Ökonomische Bildung ein.


Kernfächer

Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS)
Technik und Naturwissenschaft (TuN)
Wirtschaft und Verwaltung (WuV)
Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS)

 

 

In HuS beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrem häuslichen, sozialen und gesellschaftlichen Umfeld. Jeder Mensch ist Zeit seines Lebens Teil dieser Gemeinschaften, dies macht soziales und hauswirtschaftliches Handeln notwendig. Im Unterricht wird ein Verständnis für den Haushalt in seiner Gesamtheit entwickelt und soziales Interesse gefördert und gepflegt.

 

Themenschwerpunkte können dabei Haushaltsmanagement, Gesundheit, Ernährung, Wohnen, erzieherisches Handeln, Konfliktmanagement, Freizeit, Umwelt, … sein.

 

Als zentrale Kompetenzen wird angestrebt, dass die Schülerinnen und Schüler …

  • einen eigenen Lebensstil entwickeln und dabei gesundheitsförderlich, sozial erantwortlich und bedürfnisgerecht handeln.
  • persönliche Ressourcen effektiv einsetzen.
  • Strategien entwickeln, um Beruf und Leben in Einklang zu bringen („Work-Life-Balance“)
Technik und Naturwissenschaft (TuN)

 

 

Herstellen und erklären – erfinden und erforschen – die Welt gestalten und die Welt erklären sind für die Menschheit seit Urzeiten Faszination und Triebfeder zugleich. Im Wahlpflichtfach Technik und Naturwissenschaft werden diese Fragestellungen bearbeitet. Dieses Fach bietet Mädchen und Jungen die besondere Chance in Kombination von Kopf und Hand, Wissen und Können wichtige Berufsfelder zu erschließen. Wir leben alle in einer technisierten Welt, doch TuN will auch den Weg von der Idee zum technischen Produkt aufzeigen, die Bedeutung und den Nutzen für die Weiterentwicklung von Kultur und Gesellschaft einschätzen und Risiken beleuchten.

 

Der Unterricht im Wahlpflichtfach TuN …

  • schafft eine sachliche Orientierung in den Bereichen Stoff-, Energie- und Informationsumsatz.
  • führt in fachspezifische Methoden und Arbeitsformen, wie Planung, Konstruktion, Analyse und Fertigung ein.
  • vermittelt Kenntnisse über Strukturen und Wirkungszusammenhänge in Systemen und Prozessen in Natur und Technik.
  • fördert das Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit vorhandenen Ressourcen, Umwelt und Technik.

 

Handlungsfelder können dabei Energie, Mobilität, Gesundheit, Kommunikation, Produktion, Ver- und Entsorgung sein, die immer durch die Anwendung des Leitprinzips „Beobachten, Messen, Steuern, Regeln“ bei der Erkenntnisgewinnung zu technischem Handeln führen.

Wirtschaft und Verwaltung (WuV)

 

 

Unser Leben ist geprägt von ökonomischen Gegebenheiten. Im Privatleben, im Beruf und in der Gesellschaft müssen wir fortlaufend Entscheidungen treffen – mit oft weitreichenden Folgen für uns und andere. Das Fach WuV möchte die Schülerinnen und Schüler darauf vorbereiten, sich in ökonomisch geprägtem Lebenssituationen zu orientieren und als Konsument, Arbeitnehmer, Unternehmer oder Wirtschaftsbürger bedürfnisgerecht und sozialverträglich zu handeln. Die Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden, wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Zusammenhänge zu erkennen und daraus Folgerungen für das eigene Handeln zu ziehen.

Schuleigene Wahlpflichtfächer

Darstellendes Spiel (DS)
Computerführerschein - ECDL
Kunsthandwerk
Sport
UNESCO
Darstellendes Spiel (DS)

Darstellendes Spiel ist interessant für Schülerinnen und Schüler, die kommunikativ und kreativ sind, sich gerne auf der Bühne präsentieren und sich gerne in andere Personen hineinversetzen.

 

Inhalte, Methoden und Kompetenzen des Wahlpflichtfaches DS tauchen in zahlreichen Berufsbildern auf und tragen zu einer umfassenden Persön­lichkeitsentwicklung bei. So werden zum Beispiel die Kommunikations- und Teamfähig­keit, die Kreativität und ein positives Selbstbild gefördert.

 

Schülerinnen und Schüler, die das schuleigene Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel besuchen, beschäftigen sich mit...

  • den verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten (Mimik, Gestik, Stimmbildung) in Interaktion mit anderen Schülerinnen und Schülern,
  • dem eigenen Körper und versuchen ein Gefühl für Bewegung zu finden,
  • selbst erarbeiteten bzw. geschriebenen Stücken und dramatischer Literatur,
  • dem angemessenen Einsatz von Requisiten,
  • außerschulischen Lernorten und
  • Aspekten der Theatergeschichte.
Computerführerschein - ECDL

Informationstechnologie - ECDL ist für Schülerinnen und Schüler interessant, die gerne am PC arbeiten und den sicheren und schnellen Umgang mit Programmen wie Word, Excel oder PowerPoint erlernen möchten. Der ECDL - Europäischer Computerführer­schein - ist ein international anerkanntes Zertifikat; er wird ständig den aktuellen Ent­wicklungen im IT-Bereich angepasst.

 

Inhalte, Methoden und Kompetenzen des Wahlpflichtfaches Informations­technologie - ECDL tauchen in zahlreichen Berufsbildern auf. Der Computer ist in zahl­reichen Berufsfeldern Arbeitsmittel oder Arbeitsgegenstand, z. B. arbeiten Kaufleute, Informatiker, Informationstechniker, Mechatroniker, Elektroniker, etc. mit dem PC.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit den aufgeführten Themenbereichen.

  • Modul 1  Grundlagen der Informationstechnologie
  • Modul 2  Betriebssysteme
  • Modul 3  Textverarbeitung – sicher und produktiv
  • Modul 4  Tabellenkalkulation
  • Modul 5  Datenbanken
  • Modul 6  Präsentationen
  • Modul 7  Internet und Kommunikation
  • optional IT Sicherheit

In jedem Modul wird eine Prüfung abgelegt. Wenn jede Prüfung erfolgreich abgeschlos­sen wurde, erhält jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer ein international anerkanntes Zertifikat der DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik) in Bonn. Dieses Zertifikat verschafft jedem Bewerber auf einen Ausbildungsplatz einen Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern. Falls im Rahmen des Wahlpflichtfaches nicht alle Module erfolgreich abgeschlossen werden, erhalten die Schülerinnen und Schüler Teilzertifikate.

Bei der Wahl von Informationstechnologie – ECDL entstehen Kosten für Unterrichts­material und Prüfungsgebühren.

Kunsthandwerk

Kunsthandwerk ist interessant für Schülerinnen und Schüler, die gerne handwerklich arbeiten. Dabei ist genaues Arbeiten und Durchhaltevermögen ebenso wichtig wie Ideenreichtum und Kreativität.

 

Inhalte, Methoden und Kompetenzen des schuleigenen Wahlpflichtfaches Kunsthand­werk tauchen in zahlreichen Berufsbildern auf. Besondere Anbindungen gibt es in den Berufsbildern Schneider/in, Goldschmied/in, Drechsler/in, Glasbläser/in, Metallbildner/in, Juwelier/in, Uhrmacher/in, Keramiker/in …

 

Schülerinnen und Schüler, die das schuleigene Wahlpflichtfach Kunsthandwerk wählen, arbeiten mit den Werkstoffen Metall und Ton, mit Stoffen, Wolle und Garnen. Die Herstellung und Gestaltung eines Objektes steht immer im Mittelpunkt. Die leichte Veränderbarkeit der einzelnen Materialien weckt bei den Schülern großes Interesse und fördert insbesondere die Kreativität, Ausdauer, Selbstständigkeit und deren Persönlich­keitsausdruck. Ebenso wird die Feinmotorik und individuelle Wahrnehmung gefördert.

 

Alle Arbeitsschritte von der Planung bis zur Bewertung sind Teil des Unterrichts. Neben den handwerklichen Techniken sind auch Materialkunde, der richtige Umgang mit Werk­zeugen und Arbeitsgeräten und grundlegendes Hintergrundwissen von Bedeutung.

Sport

Das Wahlpflichtfach Sport ist für Schülerinnen und Schüler interessant, die ihre Fähig­keiten in den Sportarten aus dem klassischen Sportunterricht weiterentwickeln und andere Sportarten und sportliche Möglichkeiten ausprobieren möchten. Freude an der Bewegung und auch die Bereitschaft, sich auf theoretischer Ebene mit Sport aus­einander zu setzen, werden vorausgesetzt.

 

Inhalte, Methoden und Kompetenzen des schuleigenen Wahlpflichtfaches Sport tauchen in zahlreichen Berufsbildern auf. Besondere Anbindungen gibt es in den Berufsbildern Sport- und Fitnesskaufmann, Physiotherapeut, Kaufmann im Einzelhandel, Sportlehrer, usw.. Der berufliche Markt hat in den letzten Jahren zugenommen, dabei stellt das Wahl­pflichtfach Sport eine Möglichkeit dar, Qualifikationen vorzubereiten oder zu erwerben, die auf eine Tätigkeit im Bereich Sport - beruflich oder nebenberuflich - zielen.

 

Schülerinnen und Schüler, die das schuleigene Wahlpflichtfach Sport besuchen, beschäftigen sich in der Praxis vertiefend mit Sportarten aus dem klassischen Sport­unterricht, wie z. B. taktische Formationen beim Handball oder Speerwerfen in der Leichtathletik. Zusätzlich werden je nach Schülergruppe auch Sportarten, wie z.B. Base­ball, Inliner fahren usw. angeboten. In der Theorie beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Grundlagen des Sports. In der Sportbiologie werden z.B. der Aufbau unseres Skeletts und der Muskeln vermittelt.

 

Nach Abschluss des Faches werden die Schülerinnen und Schüler ihre sportlichen Fertigkeiten erweitert haben, zum Beispiel...

  • Beherrschung von Bewegungsformen (laufen, werfen, schwimmen, …)
  • Beherrschung von Spiel- und Wettkampfformen
  • Verbesserung der motorischen Fitness
  • Kenntnisse von Regeln des Sports
  • Verständnis vom eigenen Körper und der Leistungsfähigkeit
  • Erweiterung der Reflexion der Sportpraxis in sprachlicher Form
  • Anwendung von Methoden zur sportlichen Verbesserung
  • Gestaltung sportlicher Veranstaltungen
  • Einschätzen von eigenen Fähigkeiten, auch zur Berufsfindung
  • Erkennen von Beziehungen des Sports mit Politik und Ökonomie
UNESCO

Seit 2005 sind wir anerkannte UNESCO-Projektschule und dies ist uns jeden Tag Ansporn, die Ziele und Gedanken der UNESCO an unserer Schule zu verwirklichen.

„Da Kriege in den Köpfen der Menschen entstehen,

muss auch der Frieden in den Köpfen der Menschen verankert werden.“

Der Leitsatz der UNESCO-Projektschulen ist Grundlage für das Zusammenleben in der Realschule plus Oberwesel.

Das Wahlpflichtfach UNESCO ist für Schülerinnen und Schüler interessant, die folgende Kompetenzen erlernen oder vertiefen wollen:

  • Projekte in der Gruppe organisieren, durchführen und dokumentieren
  • Präsentieren von Projektergebnissen in und außerhalb der Schule
  • Kreativität
  • Kritische Auseinandersetzung mit Sachinhalten
  • Aktive Mitgestaltung des Schullebens
  • Anwendung und Vertiefung von Kenntnissen der neuen Medien
  • Anwendung und Vertiefung von Fremdsprachenkenntnissen

Das Wahlpflichtfach UNESCO eröffnet den Schülern ein eigenständiges, kreatives und projektgeleitetes Arbeiten im Team, eine Fähigkeit, die in vielen Berufsfeldern gefordert wird. Friedenserziehung, Weltoffenheit und Kritisch-Sein fördern die Persönlichkeits­entwicklung und machen die Kinder stark für die Zukunft.

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