Jugendliche wählten ebenfalls bei der Juniorwahl

Die beiden Wahlhelferinnen der 10a kontrollieren die Wahlberechtigung und haben ein wachsames Auge bei der Juniorwahl.

4500 Schulen mit insgesamt über 1,1 Millionen wählenden Schülern bundesweit nahmen auch in diesem Jahr wieder an der Juniorwahl teil. Bei dieser Wahl können Schülerinnen und Schüler die echte Bundestagswahl täuschend echt imitieren. Es gibt Wahlbenachrichtigungen, Wählerregister und Wählerverzeichnisse. So nahm auch die Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel mit insgesamt neun Klassen an der Juniorwahl teil. Die Deutsch- bzw. Sozialkundelehrer hatten im Vorfeld der Wahl Themen wie Erst- und Zweitstimme, Direktkandidaten und Ausgleichsmandate besprochen und sich gemeinsam mit den Klassen mit den Wahlprogrammen der Parteien befasst. Dann schritten die Schülerinnen und Schüler zum Urnengang. „Es war wirklich interessant, wie die Wahl abläuft und es hat dazu geführt, dass wir uns über Politik unterhalten haben – auch abseits des Unterrichts.“, so Natascha Poluschkin aus der 10b.

Die Ergebnisse der Juniorwahl waren dann auch am Montag nach der realen Bundestagswahl einsehbar und sorgten für Überraschungen. Während die CDU/CSU bei den bald Wählenden noch weiter abrutschte, als bei den Erwachsenen, konnte die FDP starke Zuwächse verbuchen. Erwartungsgemäß waren die Grünen die stärkste Partei unter den Jugendlichen, jedoch folgten SPD und FDP unmittelbar. Die AfD hingegen bekam weniger Stimmen als bei den Erwachsenen. Ein klarer Fingerzeig für den Demokratiewillen der jungen Schülerinnen und Schüler.

Die Ergebnisse der Juniorwahl, sowohl bundesweit als auch kreisweit, sind online einsehbar unter www.juniorwahl.de

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